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Es freut mich sehr, dass die Stadt Luzern ihren Entscheid rückgängig gemacht hat.

Quelle: Zisch.ch 24.09.09

 Luzern erlaubt nun doch Atheisten-Plakate

Die Meinungsäusserungsfreiheit geht vor: In der Stadt Luzern dürfen nun doch Plakate der Freidenker-Vereinigung aufgehängt werden. Die Dienstabteilung Stadtraum und Veranstaltungen kommt auf ihren Entscheid betreffend der Plakate der Freidenker-Vereinigung zurück.

 Wie es in einer Mitteilung der Luzerner Sicherheitsdirektion heisst, gewichtet sie die Meinungsäusserungsfreiheit höher als die mögliche Verletzung religiöser Gefühle. Die Allgemeine Plakatgesellschaft APG darf somit die Plakate auf Grundstücken der Stadt Luzern aufhängen.

Schützenhilfe von den Kirchen

Mitentscheidend für das Überdenken des Entscheides waren Äusserungen von Vertretern der katholischen und der reformierten Kirche der Stadt Luzern. Man glaube nicht, dass das Plakat religiöse Gefühle verletze.

Zudem solle auch in religiösen Dingen jeder seine Meinung äussern können, solange er andere nicht angreife. Im Vertrag zwischen der Stadt und der APG ist festgehalten, dass Plakate auf öffentlichem Grund nicht für Nikotin, Alkohol und Konsumkredite werben dürfen und dass sie «religiöse oder sittliche Gefühle und die Würde des Menschen nicht verletzen» dürfen. Die APG legt Plakate gemäss Vertrag nur «in Zweifelsfällen zum Entscheid vor.» Für die Stadt Luzern sei es nicht immer einfach, zu einzuschätzen, was Gefühle oder die Menschenwürde verletze und wo die Meinungsfreiheit anfange, heisst es in der Mitteilung.

 

 

Es geht um diesen Artikel:

Segen verweigert

Luzern verbietet gottloses Plakat

Aktualisiert um 14:42 | 22.09.2009

LUZERN – «Da ist wahrscheinlich kein Gott», steht demnächst auf 250 Plakaten in der ganzen Schweiz. Ausser in der Stadt Luzern. Dort müssen die Freidenker einpacken.

Atheisten ahoi! Auch an den Gestaden des Vierwaldstättersees wollen die Schweizer Freidenker im Oktober anlegen und mit einer Werbekampagne auf sich aufmerksam machen. Doch sie dürfen nicht: Die Stadt Luzern hat fünf geplante Plakate im Weltformat (siehe rechts) verboten.

Heikle Werbung mit religiösem Inhalt wird von der Stadt beurteilt, bevor sie die Allgemeine Plakatgesellschaft APG aufhängen darf. Oder eben nicht, wie im Fall der Freidenker. «Aus unserer Sicht verletzt das Plakat die religiösen und sittlichen Gefühle einer Mehrheit», sagt Rico De Bona, Leiter Stadtraum und Veranstaltungen, zur «Neuen Luzerner Zeitung».

Freidenker schütteln den Kopf

Die verbannten Freidenker sind empört. Gegen das Plakat-Verbot wollen sie aber nicht gerichtlich vorgehen: «Dafür fehlt uns das Geld und die Energie», wird Geschäftsstellen-Leiterin Reta Caspar zitiert. Grazia Annen, Präsidentin der Zentralschweizer Sektion, betont, dass bisher nur Luzern das Plakat verboten habe – dessen Botschaft doch eigentlich eine fröhliche sei.

Selbst die katholische Kirche der Stadt Luzern hat auf den ersten Blick kein Problem mit der Werbung, wie Dekan Hansruedli Kleiber zur NLN sagt: «Ich persönlich glaube nicht, dass dieses Plakat religiöse Gefühle verletzt.» Man könne es ignorieren, über den Spruch nachdenken oder sich darüber ärgern. (dip)


Mein offener Brief an Herr De Bona lautet:

Sehr geehrter Herr De Bona

Ich bin sehr irritiert über Ihren Bescheid, die Freidenker Kampagne in Luzern zu verbieten.

Seit Jahren muss ich mir von den Plakatwänden Bibelsprüche gefallen lassen, welche versuchen mir den rechten Weg zu weisen und seit Jahren muss ich mich über die Scientologen-Stände am Schwanenplatz etc. aufregen. Diese trauen sich nicht einmal mit ihrem richtigen Namen aufzutreten und tarnen sich unter verschiedenen Namen und locken die Leute mit so genannten Stress-Tests in jahrelange psychische Abhängigkeit und beuten diese finanziell aus.

Ich frage sie also: Was ist schlimmer und müsste verboten werden? Eine Kampagne welche behauptet dass es Gott nicht gibt, über welche sich jeder selber eine Meinung bilden kann, oder Sekten, welche unbehelligt und von der Stadt bewilligt Leute finanziell ruiniert, Familien zerstört und sich auch immer mehr in unserer Wirtschaft verwurzelt? 

Dieser Entscheid ist absolut unverständlich und die Begründung lächerlich. Die meisten Einwohner sind vielleicht auf dem Papier noch katholisch, gehen sie aber in eine Kirche, sieht das Bild schon anders aus. Viel eher verletzen also religiöse und sektiererische Propaganda die Allgemeinheit, weil diese schon lange nicht mehr daran glaubt, dass eine Frau ohne Sex zu haben ein Kind bekommen haben sollte. Wer ist hier also genau die Mehrheit, welche sie beschützten wollen? Und vor was genau wollen Sie diese beschützen?

In der ganzen Schweiz ist die Kampagne erlaubt, nur nicht in Luzern. Was wirft das für ein Bild auf unsere Stadt? Dass wir hinterwäldlerisch, stockkonservativ und von Vorgestern sind. Sie machen mit solchen Aktionen die ganzen Bemühungen von verschiedenen Institutionen zu Nichte, welche Luzern als weltoffene, tolerante und progressive Stadt positionieren wollen.

Herr Debona, Sie sind jetzt nicht mehr in Littau. Sie arbeiten jetzt für eine grössere Stadt. Ihre Aktionen werden landesweit wahr genommen und von den Medien aufgenommen. Öffnen Sie sich und denken Sie an die Konsequenzen. Und wenn Sie das nicht schaffen sollten, so messen Sie wenigsten in Zukunft mit gleich langen Ellen.

Das heisst dass sie sich konsequent für ein Verbot der Bibelsprüche-Plakate einsetzen und dass sie sich dafür engagieren, dass es in Zukunft in Luzern nicht mehr möglich sein wird, Leute mit irgendwelchen Stress-Test in eine Psycho-Sekte zu locken. Ich zähle auf Sie!

Freundliche Grüsse

Christian Macek

P.S. Ich erlaube mir diesen Brief als "offener Brief" auf dem Internet zu publizieren.

 



Kängurus auf Drogen ziehen Kreise

 

Schlafmohnproduzenten in Australien haben ein Problem mit berauschten Wallabys: Die kleinen Kängurus hüpfen in die Felder, fressen vom Mohn, springen dann selbstvergessen im Kreis und zerstören damit Teile der Ernte.

«Wir sehen Kreise auf Mohnfeldern, die von Wallabys stammen, die high sind», zitierte die Zeitung «The Mercury» am Donnerstag Äusserungen der Generalstaatsanwältin von Tasmanien, Lara Giddings. Der Manager einer Mohnanbaufirma in Tasmanien erklärte der Zeitung, es sei bekannt, dass sich Wildtiere und Vieh nach dem Verzehr von Mohn «seltsam verhalten».

«Es gibt viele Geschichten über Schafe, die nach der Ernte von dem Mohn gefressen haben, und sie laufen alle im Kreis herum», sagte Rick Rockliff. Der australische Inselstaat Tasmanien ist der weltweit grösste Produzent von legal angebautem Schlafmohn für pharmazeutische Produkte. Er liefert 50 Prozent des Rohstoffs für Morphine und andere Opiate.

Quelle: AP

 


 

Mord für Menschenkopf-Suppe

Ein Elternpaar in China hat einen Mord in Auftrag gegeben, um seiner psychisch kranken Tochter eine angeblich heilende Menschenkopf-Suppe servieren zu können. Ende 2008 hörte das Paar, dass eine Suppe gekocht mit einem Menschenkopf die Krankheit ihrer 25-jährigen Tochter heilen könne, berichtete die "Handelszeitung" in Südwestchina. Daraufhin heuerten sie einen Killer an, der einen angetrunkenen 76-Jährigen tötete und köpfte. Die Eltern kochten dann die Suppe mit dem Kopf und Entenfleisch. Der Mörder wurde zum Tode und die Mutter zu einem Jahr auf Bewährung wegen Unterschlagung von Beweisen verurteilt.

 


Happy People oder was passiert wenn der Fotograf vergisst "sagt Cheese" zu sagen. 

 

 

ANTIPRENEUR-SHOP - DAS WARENWELTENDE

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Afghanistan. Irak. Vietnam. Kriegst Du.

Antipreneur salutiert stolz vor seiner neuesten Produktion: Dem Kartenspiel “Kriegeâ€?. Jetzt wird aufgemischt für die letzte Schlacht am Wohnzimmertisch. Napalm ist Trumpf, wenn die 32 spannendsten Kriege der Menschheitsgeschichte ins Spiel kommen: von den Perserkriegen bis zum Kaukasuskonflikt.

Beginn. Parteien. Todesquotient: Wer hat die besseren Werte?

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Oder die wahre Luxus-Uhr ohne Zeit:
 

Der Franz-Kafka Airport wurde zum schlechtesten Flughafen der Welt gewählt.
 
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